Der Einstieg in die innere Arbeit
Der Ablauf einer Sitzung ist klar strukturiert und zugleich offen genug, damit sich das Innere zeigen kann. Über das Rebirthing geht es in Trance. Die Aufmerksamkeit nach innen. Der Mensch nimmt wahr, was in ihm auftaucht: Bilder, Gefühle, Körperempfindungen, Erinnerungen.
Dieser Einstieg schafft die Verbindung zu dem, was im Inneren wirkt. Die Bilder kommen von selbst. Sie zeigen, wo etwas gesehen werden will.
Die Arbeit mit den inneren Bildern
Sobald ein Bild auftaucht, beginnt die eigentliche Arbeit. Der Therapeut oder die Therapeutin stellt Fragen, spiegelt und hält den Raum. Die Bilder werden präziser, die Gefühle klarer, die Zusammenhänge sichtbarer.
Die innere Bewegung entsteht aus dem Bild selbst. Es führt den Menschen dorthin, wo etwas noch wirkt: alte Entscheidungen, Verletzungen, Muster oder Anteile, die im Schatten liegen. Schritt für Schritt wird sichtbar, was im Inneren getragen wird.
Die Rolle der Schattenarbeit
Aus den inneren Bildern heraus zeigt sich oft der Schatten - der Teil, der keinen Platz hatte. In der Sitzung wird dieser Anteil sichtbar, fühlbar und bearbeitbar.
Die Schattenarbeit ist kein eigener Schritt, sondern ein natürlicher Teil des Prozesses. Sie entsteht aus dem, was das Bild zeigt. Der Mensch begegnet sich selbst in einer Tiefe, die im Alltag verborgen bleibt.
Die therapeutische Haltung
Die Haltung im Raum bleibt klar, wach und zugewandt. Es geht nicht um Interpretation, nicht um Analyse, sondern um das Erleben. Der Therapeut oder die Therapeutin begleitet, stellt Fragen, bleibt präsent und hält die Struktur.
So entsteht ein Rahmen, in dem der Mensch sich selbst begegnen darf, ohne sich darin zu verlieren. Die Klarheit im Raum trägt die Tiefe der Arbeit.
Die Mann‑Frau‑Konstellation im Prozess
Die Zuordnung ist klar: Ein männlicher Therapeut begleitet eine weibliche Klientin. Eine weibliche Therapeutin begleitet einen männlichen Klienten. Diese Konstellation berührt alte Bilder von Beziehung, Nähe, Vertrauen und Verletzung. Sie macht sichtbar, was im Inneren wirkt - und sie trägt die Tiefe der Münchener Schule.
Nur in Frankfurt am Main wird diese Form der Arbeit in ihrer ursprünglichen Klarheit weitergeführt.
Der Weg über mehrere Sitzungen
Die Therapie entfaltet sich über mehrere Sitzungen hinweg. Die Bilder werden tiefer, die Zusammenhänge klarer, die Schattenanteile sichtbarer.
Der Mensch erkennt, was ihn unbewusst lenkt — und findet Zugang zu dem, was in ihm wahr ist. Jede Sitzung baut auf der vorherigen auf, ohne starre Vorgaben, ohne festgelegte Schritte. Der Prozess folgt dem Inneren.