Therapieren mit inneren Bilder

 

Die Sprache des Inneren, ist die Sprache der Seele

Innere Bilder sind der direkte Zugang zur eigenen Wahrheit. Sie entstehen aus dem, was im Menschen wirkt, auch wenn er es im Alltag nicht immer wahrnimmt. Diese Bilder tauchen vor dem geistigen Auge auf. Sie zeigen sich in Gefühlen, Erinnerungen, Muster und Anteile, die im Inneren (un-) lebendig sind.

Das erleben von inneren Bildern eine Erfahrung. Es zeigt sich in dem Moment, in dem der Mensch nach innen geht und bereit ist, wahrzunehmen, was dort auftaucht. Die Bilder führen dorthin, wo etwas gesehen werden will. Gesehen werden will immer die Seele.

 

Was innere Bilder sichtbar machen

Innere Bilder zeigen Zusammenhänge, die im Alltag verborgen bleiben. Sie machen deutlich, welche Kräfte im Inneren wirken, welche alten Verletzungen noch tragen, welche Entscheidungen unbewusst steuern und welche Anteile im Schatten liegen.

Sie öffnen einen Raum, in dem der Mensch sich selbst begegnet - klar, unmittelbar und direkt ohne Umwege. Die Bilder führen Schritt für Schritt tiefer in das eigene Erleben hinein.

 

Innere Bilder in der therapeutischen Arbeit

In der Therapie entsteht ein Rahmen, in dem die inneren Bilder sich zeigen dürfen. Die klare Struktur, die Präsenz und die Haltung im Raum ermöglichen es, die Bilder zu betrachten, zu fühlen und zu verstehen.

Innere Bilder sind der Ausgangspunkt jeder tieferen Arbeit. Sie zeigen, was im Menschen wirkt, und sie zeigen es in einer Form, die bearbeitbar wird. Aus ihnen heraus entsteht die Schattenarbeit, die den Menschen zu sich selbst führt.

 

Die Linie der Münchener Schule

Die Arbeit mit inneren Bildern ist ein wesentlicher Bestandteil der Münchener Schule. Sie bildet die Grundlage für die therapeutische Tiefe, die in dieser Tradition möglich ist. Die Bilder führen den Menschen zu dem, was in ihm wahr ist und sie tun es auf eine Weise, die klar, direkt und menschlich bleibt.